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Junge Union begrüßt absehbare Änderung mit Blick auf die Plausibilitätsprüfung // Plausibilitätsprüfung muss fallen

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Gespräch mit der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL lässt hoffen

Lauda-Königshofen. „Wir begrüßen ausdrücklich die Berichterstattung in den Fränkischen Nachrichten (vom 15.12.2016) über die nun absehbare Änderung in Bezug auf die Plausibilitätsprüfung bei der Neuausweisung von Baugebieten“, so der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union in Lauda-Königshofen, Marco Hess. Der Oberbalbacher selbst habe vor einiger Zeit aktiv ein Gespräch über den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, und der nun zuständigen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut angeregt. „Wichtig ist, dass wir auch im Wohnungsbau im ländlichen Raum die Wünsche unser Bürger erfüllen können und den Bauwilligen in den Ortschaften nicht unnötig Steine in den Weg legen“, so Hess ergänzend.

So sei beispielsweise in Oberbalbach die Situation so gelagert, dass man zahlreiche Bauwillige habe, aber die Regelung bislang eine Plausibilitätsprüfung vorsehe, welche von den meisten Kommunen im ländlichen Raum nicht erfüllt werden könne. Die starre Regelung sorge dafür, dass man die Wünsche der oft heimatverbundenen Bürger nicht erfüllen könne, weil Formalien im Weg stünden. Die Plausibilitätsprüfe sehe bisher vor, dass die Träger der Bauleitplanung Bauflächen in einem Umfang ausweisen können, der ihrem voraussichtlichen Bedarf entspricht. Dabei ist aber der Faktor bei der Berechnung, der hierbei zur Anwendung seitens des Landes verlangt wird, für den ländlichen Raum alles andere als realistisch. Vielmehr sollten auch eigene Bedürfnisse und Berechnungen der Kommunen vor Ort eine Rolle spielen, ergänzt die Junge Union. „Unser Ziel als Junge Union war und ist schon immer, den jungen Familien möglichst dort eine Realisierung ihres Bauwunsches zu erfüllen, wo diese sich einen Bauplatz wünschen“, so Geschäftsführer David Braun.

Das Gespräch mit der Wirtschaftsministerin, das vom hiesigen Landtagsabgeordneten Reinhart organisiert war, war dabei ein guter Schritt in die richtige Richtung. „Wir sind froh, dass hierbei auch die Bürgermeister im Kreis geschlossen hinter unserer Position stehen“, so Pressesprecher Benedikt Martin. Stadtverbandsvorsitzender Marco Hess betonte abschließend, man werde das Thema weiterhin rege begleiten. Hess selbst nahm auf Einladung Reinharts ebenfalls in dieser Woche an dem Gespräch in Stuttgart teil und teilte der Ministerin dabei gemeinsam mit Bürgermeister Maertens die Situation aus Sicht der hiesigen Kommune mit.

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